Judo

ESV Ingolstadt-Ringsee e.V.

Paukenschlag der Judoka zum Saisonende der 2. Bundesliga

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Der Gegner für die letzte Begegnung in der 2. Bundesliga hieß JC Leipzig, eigentlich eine der am besten besetzten Mannschaften der Gruppe. Die Coyoten ließen sich dadurch aber nicht verunsichern. Die Begegnung startete in der Gewichtsklasse -60kg, die Leipziger waren dort durch die internationalen Turniere in Polen und Spanien unbesetzt. Damit ging der erste Punkt an die Schanzer. In der Gewichtsklasse -81kg setzte Neuzugang Valentin Larasser noch einen drauf: nach 2:30 min lautete der Stand auf der Tafel 2:0. -90kg stand Mike Schmal dem U18 Trainer des JCL Roman Schulze gegenüber. Nach einem Unentschieden in der regulären Kampfzeit holte der Leipziger im Golden Score den Ippon und führte seine Mannschaft wieder auf einen Punkt an die Hausherren heran. Der nächste Punkt sollte wieder den Coyoten gehören, Robert Hollmann zeigte sich von seiner besten Seite und schickte den Gegner nach 2:50 wieder von der Matte. -66kg hatte es Fabian Popitschko mit Stefan Schulze zu tun, der es seinem Bruder gleichtat und den Punkt nach Leipzig holte. Dies blieben jedoch die einzigen beiden Punkte im ersten Durchgang, denn sowohl Wolfgang Schneider (-73kg), als auch Maik Niklas (+100kg) machten ihre Punkte. Somit lautete der Stand zur Halbzeit 5:2 für die Coyoten. "Jetzt brauchen wir die sicheren Punkte, damit wir das Ding nach Hause holen", so Trainer Seba Zimmermann. Gesagt getan, denn die Coyoten legten noch einen drauf. -60kg ging der Punkt wieder kampflos an die Hausherren. -81kg stand wieder Valentin Larasser auf der Matte, der mit dem ausgewechselten Leipziger ebenso wenig Probleme hatte, wie im ersten Durchgang. Er spielte mit seinem Sieg den Matchball an Youngster Geo Aslanidis(-90kg). Dieser hatte nun die Möglichkeit den "Point of no return" zu machen, sodass der Sieg für die Coyoten feststehen würde. Unbeeindruckt von dieser Situation schickte er seinen Gegner nach bereits 40 Sekunden mit Ippon von der Matte, der Sieg stand fest. Mit dem Willen, den Sieg so deutlich wie möglich zu machen, ging Robert Hollmann (-100kg) wieder auf die Matte und wiederholte seine Leistung des ersten Durchgangs. Der eingewechselte Demis Tsanidis (-66kg) lies die Siegesserie der Hausherren nicht abreißen und machte das zweistellige Ergebnis klar. Erst Konstantin Weinmann (-73kg) musste nach der vollen Kampfzeit eine Niederlage einstecken. Für Maik Niklas stand nun im letzten Kampf des Tages Matthias Werner im Schwergewicht auf der Matte. Aufgrund des großen Gewichtsunterschiedes waren Würfe fast nicht möglich, doch über eine taktische Meisterleistung schaffte er es, seinen Gegner über Bestrafungen zu bezwingen. Das Endergebnis lautete hiermit 11:3. "Das war ein wahnsinnig toller Kampftag. Tolles Judo, sehr faire Gäste und ein traumhaft tolles Ergebnis", fasst Helene Weinmann den Kampftag zusammen. In der Abschlussansprache von Seba Zimmermann hieß es: "der Klassenerhalt ist uns mit diesem Sieg sicher, es kommt jetzt auf den letzten Kampftag im September an, wo in der Tabelle wir landen. Ich bin unheimlich stolz auf euch und freue mich, Coach eines so tollen Teams zu sein." Für die Coyoten ist die erste Bundesligasaison hiermit bereits vorbei, doch das Team darf sich über den Klassenerhalt und damit auf die nächste Saison freuen.

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